KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Maringer: Ursachen für Klimawandel und in Folge Lawinengefahr liegen im Kapitalismus

(11.1.2019)

Das dominierende Thema dieser Tage sind die heftigen Schneefälle und die damit verbundene Lawinengefahr in Österreich. Dass es einen Zusammenhang zwischen der Gefahr von Lawinen im Alpenraum und dem Klimawandel gibt, habt eine Studie der Universität für Bodenkultur im Auftrag von Greenpeace schon 2001 nachgewiesen. Auf Grund des Klimawandels treten einzelne Wetterlagen nicht unbedingt häufiger auf, sie halten jedoch länger an als bisher.

Christiane Maringer, Umweltsprecherin der KPÖ: „Das vergangene Jahr mit seinen unzähligen Wetterkatastrophen auf der Welt, wie auch die aktuellen Schneemengen müssten alle Alarmsysteme in Gang setzen. Hier hat die erst kürzlich zu Ende gegangen Klimakonferenz übrigens ein weiteres Mal keinen Schritt nach vorne getan. Im Gegenteil sind die Vertreter*innen der Bewegungen ausgesperrt worden und die Bühne den Vertretern der diversen Energiekonzerne überlassen worden.“

Das „Katastrophen­gerede“ rund um den Klimawandel verstellt den Blick darauf, dass es sich dabei nicht um viele voneinander losgelöste „Einzelfälle“ handelt. Wirksamer Klimaschutz muss aus Sicht der KPÖ hingegen grundsätzliche, gesellschaftspo­litische Fragen stellen. Denn die Ursache für den vom Menschen gemachten Klimawandel liegt im Kapitalismus.

„Das gilt natürlich auf für Österreich, wo die aktuelle Lawinengefahr als Folge des Klimawandels einmal mehr Anstoß für einen radikalen Kurswechsel sein müsste. Doch statt etwa einer klimafreundlichen Besteuerung fossiler Energieträger will Schwarz-Blau Großkonzernen wie Raiffeisen Bank oder OMV auf Kosten der Allgemeinheit entlasten. Den Preis dafür zahlen aber nicht nur nachfolgende Generationen, den Preis zahlen wir schon jetzt“, so Maringer.


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