KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

KPÖ leistete aktiven Widerstand gegen die Annexion Österreichs


Utl.: Österreicher waren Opfer und Täter


Wien - 12.03.03, (KPÖ-PD): "Die KPÖ kann stolz auf ihre antifaschistische Vergangenheit sein", so KPÖ-Vorsitzender Walter Baier heute in Erinnerung an die Annexion Österreichs durch Nazi-Deutschland vor 65 Jahren.

Die KPÖ hatte die Bevölkerung 1938 noch in der Nacht des deutschen Einmarsches zum aktiven Widerstand aufgefordert. "Die Widerstandsaktivitäten von zehntausenden österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen, die ihren Kampf um ein freies, unabhängiges und demokratisches Österreich vielfach mit dem Leben bezahlten, ist der KPÖ auch heute Verpflichtung, gegen Ausgrenzung, Neofaschismus und Rassismus aktiv zu sein", so Baier.

Baier weiters: "Der wirtschaftliche Ausverkauf an das deutsche Kapital und die Vernichtung des Parteiensystems - die KPÖ war ja schon seit 1933 verboten - hatten die antifaschistische Widerstandskräfte geschwächt. Vergessen werden darf aber auch nicht, dass viele Österreicher auch Täter waren, viele sich aktiv am Raubzug der "Arisierungen" beteiligten."

Für Baier ist daher "eine offene Auseinandersetzung mit dieser Etappe der österreichischen Geschichte auch 65 Jahre danach eine Notwendigkeit".

Zur Erklärung des ZK der KPÖ vom März 1938

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