KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

Nachtarbeit für Frauen: EU hat nichts Gutes gebracht

10. Mai 2001

"Die Aufhebung des Nachtarbeitsverbots für Frauen in Österreich ist ein
Beweis dafür, dass die EU uns nichts Gutes gebracht hat." Das erklärte die
Grazer KPÖ-Klubobfrau Elke Kahr am Dienstag. Mit Ende des Jahres 2001 läuft
die Übergangsfrist aus, die von der EU beim Beitritt unseres Landes für
diese soziale Maßnahme im Interesse der Frauen zugestanden worden war.

Elke Kahr: "Die Diskussion um das Nachtarbeitsverbot für Frauen ist ein
weiterer Gipfel der EU-Heuchelei unserer PolitikerInnen. Vor der Abstimmung
am 12. Juni 1994 haben sie entweder tunlichst verschwiegen, dass das
österreichische Nachtarbeitsverbot spätestens im Jahr 2.001 fallen muss,
oder sie haben so getan, als ob sie schon eine sozial bessere und günstige
geschlechtsneutrale Regelung der Nachtarbeit in petto hätten. Dabei bleiben
die Interesse der Frauen und des sozialen Schutzes bei Nachtarbeit auf der
Strecke. Auch hier kündigt sich das ganz gewöhnliche kapitalistische Chaos
an.
Die steirische KPÖ hat rechtzeitig auf diese Nachtarbeitsfalle hingewiesen,
die bei einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten auch die Frauen treffen
könnte, die bei großen Handelsketten beschäftigt sind. Wir werden weiterhin
an der Seite der arbeitenden Frauen stehen".

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