KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICHS

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KPÖ solidarisch mit Warnstreiks in der Sozialwirtschaft

(15.2.2018)

Sozial- und Pflegebereich braucht bessere Arbeitsbedingungen und ausreichende Finanzierung

„Die Forderungen nach angemessenen Lohnerhöhungen und einer Arbeitszeitver­kürzung sind mehr als gerechtfertigt. Sozial- und Pflegeberufe sind von großer gesellschaftlicher Bedeutung, gleichzeitig sind Arbeitsbedingungen und Entlohnung in vielen Fällen unzureichend“, so KPÖ-Bundessprecher Dr. Mirko Messner zu den Warnstreiks in der Sozialwirtschaft am 15. und 16. Februar.

Gleichzeitig ist die Politik und die Öffentliche Hand gefordert, Institutionen, die wesentliche Versorgungsaufgaben übernommen haben, ausreichend zu finanzieren. Im Gegenteil macht die Politik aber mit Budget-Kürzungen ständig Druck in Richtung Lohn- und Sozialdumping. Anstelle diesen Druck auf die Belegschaften weiterzugeben, ist die Sozialwirtschaft gefordert sich für eine bessere Finanzierung durch die öffentliche Hand einzusetzen.

„Die von der Politik zu verantwortenden Missstände in der Sozialwirtschaft sind lange genug auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen worden. Die Beschäftigten haben daher die volle Solidarität der KPÖ,“ so Messner abschließend.


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